Cicely: Technische Unterstützung ambulanter Palliativversorgung
Entwicklung einer Nutzer-orientierten Technologie und Dienstleistung
Die demographische Entwicklung in Deutschland wird in den kommenden Jahrzehnten nach statistischen Vorausberechnungen zu einer zunehmenden
Zahl von Schwerkranken (z.B. Menschen mit Krebs oder einer fortgeschrittenen, chronischen Herz- oder Lungenerkrankung) und gleichzeitig zu einer abnehmenden Zahl von Menschen führen, die Pflege und Krankenbegleitung übernehmen können. Der größte Anteil der Gesundheitsausgaben eines Menschen wird im letzten Lebensjahr aufgewendet, primär bei schweren Erkrankungen. Um eine qualitativ hochwertige Pflege und die Versorgung von Schwerkranken auch in Zukunft in Deutschland sicherzustellen, beziehungsweise zu verbessern, müssen bisher nicht genutzte Ressourcen identifiziert und aktiviert und die vorhandenen Ressourcen bedarfsorientiert und effizient eingesetzt werden.
Das Ziel von Cicely ist die Entwicklung einer bedarfsgerechten, koordinierten und Nutzer-orientierten Technologie und Dienstleistung zur Unterstützung der noch jungen spezialisierten ambulanten Palliativversorgung. Der Fokus richtet sich auf die Realisierung eines Pflege-Dokumenten- und Pflege-Prozess-Systems, das mit einem häuslichen Monitoring-System gekoppelt sowie um Coaching- und Empowerment-Module ergänzt wird.
Weitere Projektpartner:
- Palliativzentrum Oldenburg
- ipac- Institut für Palliative Care e. V.
- NOWIS – Nordwest-Informationssysteme GmbH & Co. KG
Beteiligte ZDIN Einrichtungen:
Beteiligte Wissenschaftler*innen:
- Prof. Dr.-Ing. Andreas Hein (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, OFFIS Institut für Informatik)
Ansprechperson
Prof. Dr.-Ing. Andreas Hein
Projektwebseite
WebseiteLaufzeit
| Beginn: | 01.10.2012 |
| Ende: | 30.09.2015 |