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Titelbild zu GEva-ISI: Terminal als Bindeglied zwischen Bürger und Gesundheitswesen

GEva-ISI: Terminal als Bindeglied zwischen Bürger und Gesundheitswesen

Evaluation der Gebrauchstauglichkeit eines Gesundheitsterminals (informationstechnische Service-Innovation) im Kontext der internationalen Entwicklungen

Gesundheitsterminals bieten einen sicheren Zugang zu personalisierten Dienstleistungen rund um das Thema Gesundheit an. Sie stellen einen der möglichen Wege dar, die Hoheit der Bürger über ihre Gesundheitsdaten im Rahmen der Telematikinfrastruktur zu realisieren. Gesundheitsterminals sind bislang in Deutschland in dieser Form nicht realisiert. Mit der geplanten bundesweiten Einführung von insgesamt 7.500 Geräten Gesundheitsterminals zunächst nur in Apotheken, später auch in Krankenhäusern und Medizinischen Versorgungszentren durch die Deutsche Gesellschaft für Infrastruktur und Versorgungsmanagement (DeGIV) ergibt sich erstmalig die Chance, das Thema Gesundheitsterminal wissenschaftlich zu untersuchen.

Die Aufstellung der ersten Gesundheitsterminals erfolgte im August 2015 in der Pilotregion Eschwege (Hessen) mit einem zunächst beschränkten Dienstleistungsangebot in Kooperation mit der dort ansässigen Krankenkassen BKK Werra-Meißner. Weitere Regionen - auch in Niedersachsen - und Krankenkassen folgen und im Laufe der Projektlaufzeiten werden weitere sogenannte PlusDienst wie eine Arztauskunft, Zweitmeinungen oder ein persönliches Archiv auf dem Terminal angeboten.

Das Projektes GEva-ISI hat das Ziel, die Gebrauchstauglichkeit, die Nutzung und den Nutzen von Gesundheitsterminals, am Beispiel der DeGIV Terminals und ihrer Anwendungen, unabhängig und neutral zu evaluieren und im Kontext der internationalen Entwicklungen zu bewerten. Das Projekt leistet einen Beitrag zu dem Gesundheitscampus Osnabrück, bei dem sich die beiden Osnabrücker Hochschulen gemeinsamen mit regionalen Partnern das Ziel gesetzt haben, die "Gesundheitsversorgung neu zu gestalten“. Aus den in der Pilotregion Eschwege gewonnenen Erkenntnissen lassen sich Rückschlüsse auf die Einführung der Terminals in der Region Osnabrück/Emsland ziehen.

Beteiligte Wissenschaftler*innen:
  • Prof. Dr. rer. nat. Ursula Hertha Hübner (Hochschule Osnabrück)

Ansprechperson

Bild von Ursula Hertha Hübner
Prof. Dr. rer. nat. Ursula Hertha Hübner
Hochschule Osnabrück
Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen
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Projektwebseite

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Laufzeit

Beginn: 31.12.2019
Ende: 31.12.2020

Fördergeber

Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Förderkennzeichen

ZW 6- 85003298

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